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Marion Henneberg, geboren 1966 in Goslar, verschlang Bücher, seit sie des Lesens mächtig war, und ließ sich von den verschiedenen Geschichten mitreißen. Anfangs waren es noch die Abenteuer, die junge Mädchen in Internaten oder an aufregenden Ferienorten erlebten, später dann Geschichten aus anderen Epochen, die in ihr den Wunsch entstehen ließen, ebenfalls Romane zu schreiben.
Während der nachfolgenden Jahre schlummerte dieser Wunsch weiter im Verborgenen und sie machte nach dem Schulabschluss erstmal etwas „Solides“ in Form einer kaufmännischen Ausbildung.
Mit Anfang zwanzig folgte dann der Umzug nach Stuttgart. Neben ihrer Arbeit als Sachbearbeiterin absolvierte Marion Henneberg ein Abendstudium in Betriebswirtschaftslehre und war nach der Geburt ihrer beiden Kinder freiberuflich u. a. in der Erwachsenenbildung tätig.
Noch im Erziehungsurlaub kam zum ersten Mal der Gedanke wieder auf, sich selbst einmal als Schriftstellerin zu versuchen. So entstand, anfangs ausschließlich in den Abendstunden, wenn die Kinder schliefen, im Keller an einem alten PC das Manuskript zu ihrem ersten Roman „Eilika“, so der ursprüngliche Titel. Eigentlich als Versuch geplant/gedacht, ob aus einem Wunsch und einer Idee überhaupt ein Roman entstehen konnte. Nach einem Jahr waren über 500 Seiten geschrieben, und ermutigt durch Freunde und Familienmitglieder, schickte die Autorin eine Leseprobe mit Exposé an verschiedene Verlage.
Die berühmten Absagen kamen innerhalb der nächsten drei Jahre ins Haus getrudelt. Als Marion Henneberg jedoch an dem Wettbewerb eines Lektoratsbüros im Internet teilnahm, gewann sie mit „Eilika“ den ersten Preis. Dadurch ermutigt, unternahm sie einen letzten Versuch. Sie hatte von einer Freundin einen Ratgeber für Autoren erhalten und schickte kurz entschlossen eine Leseprobe an die Verfasser des Sachbuches. Fünf Tage später kam der Anruf ihres jetzigen Agenten Joachim Jessen von der Agentur Schlück – mit der Zusage des Ullstein-Verlags im Gepäck! Im Jahr 2007 fiel Weihnachten daher schon auf Ende November!
„Eilika“ erschien 2008 mit dem Titel „Die Entscheidung der Magd“ ein Jahr später folgte der historische Roman „Die Tochter des Münzmeisters“, dessen Handlung in der geschichtsträchtigen Heimatstadt der Autorin spielt und den die Magdeburger Volksstimme als Vorabdruck publizierte. Im April 2011 erscheint das dritte Buch, "Das Amulett der Wölfin".
Seit 2010 ist Marion Henneberg Mitglied beim „Arbeitskreis Historischer Roman – Quo Vadis“, seit Mitte November außerdem eine der beiden Sprecherinnen.
Wenn Marion Henneberg nicht gerade an einem Roman schreibt, arbeitet sie als Teilzeitkraft in der Finanzierung eines gemeinnützigen Unternehmens. Die Fahrt zur Arbeit nutzt sie, um ihrer alten Leidenschaft, dem Lesen, zu frönen. Ihre Freizeit verbringt die Autorin am liebsten mit ihrer Familie und mit Freunden, oder um mit dem MP3-Player durch die Natur zu laufen.
Ein Autorenportrait mit Interview finden Sie auf www.happy-end-buecher.de – ein weiteres Interview auf lovelybooks.de.